Aleksandrović Winery
Der goldene Maßstab des serbischen Weinbaus – von Oplenac in die Welt
An den sanften Hängen von Oplenac, in einer Region, deren Name seit Jahrhunderten untrennbar mit der Geschichte des serbischen Weinbaus verbunden ist, pflegt die Familie Aleksandrović ein Erbe, das bis ins Jahr 1903 zurückreicht. Bereits ihr Urgroßvater Miloš gehörte zu den Gründern der renommierten Weingenossenschaft Venčac, und noch vor dem Zweiten Weltkrieg bewirtschaftete die Familie über 30.000 Rebstöcke.
Ein Jahrhundert später steht der Name Aleksandrović sinnbildlich für die Renaissance des serbischen Qualitätsweinbaus.
1992 begann die Familie bewusst, ihr historisches Weinbauerbe neu zu beleben. Kurz darauf folgte ein außergewöhnlicher Moment: Das Originalrezept des königlichen Weins „Trijumf“ kehrte nach Serbien zurück – gesandt aus Kanada von Živan Tadić, dem ehemaligen königlichen Kellermeister. Sein Wunsch war es, Zeuge der Wiedergeburt einer Tradition zu sein, der er einst gedient hatte.
Der Beginn der modernen Ära wurde im Jahr 2000 mit dem Bau einer zeitgemäßen Kellerei und der Einführung modernster önologischer Technologie markiert. Heute bewirtschaftet das Weingut Aleksandrović rund 75 Hektar Weinberge in den Lagen Vinča, Ježevac und Bokanja. Jede Parzelle wird einzeln betrachtet, das Mikroklima präzise analysiert und ausschließlich die besten Trauben jeder Rebe selektiert.
Im Zentrum der Philosophie steht ein kompromissloses Prinzip: Qualität entsteht durch menschliche Hände.
Die Lese erfolgt ausschließlich von Hand, jede Rebe wird im Jahresverlauf mehr als fünfzehnmal gepflegt. Die Erträge werden bewusst stark reduziert – von ehemals fünf Kilogramm auf lediglich ein bis eineinhalb Kilogramm pro Rebstock – um Konzentration, Struktur und Sortentypizität auf höchstem Niveau zu erreichen.
So entstehen Weine, die moderne Präzision mit zeitlosen Werten verbinden: Geduld, Handwerkskunst und tiefen Respekt vor Natur und Herkunft.
Heute gilt das Weingut Aleksandrović als Referenz für Premiumweinbau auf dem Balkan. Seine Weine finden sich auf den Weinkarten von Michelin-Sterne-Restaurants von Tokio bis New York – und sogar im Weinmuseum von Bordeaux. Nicht als Exotik, sondern als Ausdruck international anerkannter Exzellenz.